Information über die Modellbahnanlagen der MAK
Die MAK verfügt derzeit über fünf transportable Modellbahnanlagen in der Spurweite N und eine "feste" HO-Anlage (Gleich-/Wechselstrom umschaltbar).
Eine grafische Darstellung unserer N-Anlagen (mit ihren variablen Aufbauformen) finden Sie hier.
1. Große N-Modulanlage
Alle Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bauen ein Modul, bei dem die mechanischen Anschlüsse und die elektrische Grundausstattung genormt sind. In der Bau- und Betriebsanleitung sind die verbindlichen Vorgaben für den Bau der Module niedergelegt (siehe Abbildungen rechts und unten). Das Gelände und die sonstige Ausstattung der Module kann jeder Erbauer nach seinen individuellen Vorstellungen anlegen. Die jeweils 120 x 60 cm großen Module lassen sich in einer Vielzahl von Varianten zu einer funktionellen Gesamtanlage oder in Teilanlagen zusammenstellen. Mit der immer wieder veränderbaren Aufbauform kann die Anlage den jeweiligen Ausstellungsräumen angepasst werden. In der Regel wird die Anlage in gestreckter oder abgewinkelter Form mit einer Länge von ca. 15 m aufgebaut. Bei Verwendung sämtlicher Module ergäbe sich eine Länge der Anlage von über 75 m und eine Gesamtgleislänge von ca. 225 m. Die Module sind über eine 30-adrige Ringverkabelung miteinander verbunden und besitzen Sicherungsautomaten, eine Nothalteinrichtung mit Anzeige, eine Blocksicherung und an vielen Signalen eine selbst entwickelte Brems- und Anfahrautomatik. Eine im Eigenbau entstandene zentrale Stromversorgung erzeugt die Fahrspannung und die anderen zum Betrieb der Anlage notwendigen Versorgungsspannungen (Schalt-, Beleuchtungs-, Blinkströme), die mit Hilfe des ebenfalls selbst gebauten Fahrpults geregelt werden können. Die Anlage kann mit einer eigenen Beleuchtung versehen werden.
Thema der Modellbahn ist eine zweigleisige Hauptstrecke mit verdeckten Wendeschleifen an den Enden der Anlage. Auf der Hauptstrecke können durch die automatische Blocksicherung - wie beim großen Vorbild Deutsche Bahn - die Züge in dichter Folge verkehren. Daneben gibt es verschiedene Neben- und Industriebahnen, die jeweils unabhängig von der Hauptstrecke betrieben werden. Je nach Aufbau-Variante können wir unsere beweglichen Funktionsmodelle im Maßstab 1 : 160 zeigen, die es sonst auf keiner anderen N-Anlage zu finden gibt. Hier eine Auswahl:
drehbare Feuerwehr mit Wasserspritze , Schornsteinfeger , Abbruchbagger , Maneken Pis , Sägewerk , Oberweißbacher Bergbahn , Angler , Gabelstapler , Holzfäller , Kletterer , Motorsäge , Silo , Schiffsbeladung , Radarfalle der Polizei , Autobahn mit fahrenden Autos , Polizeihubschrauber , Gleisbauarbeiter , Autoverladung im Werk , Baukran , Kirmes
Die nebenstehenden Abbildungen zeigen von oben nach unten die Darstellung eines Moduls in der Bau- und Betriebsanleitung, das entsprechend gebaute Modul und einen Musterschaltplan.
Teilansicht, Winteranlage und Gebirgsanlage
2. N-Anlage Wolfstal
Diese Anlage besteht im Prinzip aus einigen Modulen der "Großen N-Modulanlage", die durch zusätzliche Segmente zu einer Anlage von etwa 5 x 2 m zusammengebaut werden kann. Sie kann wegen ihres geringen Platzbedarfs besonders in kleinen Räumen aufgebaut werden. Auch hier finden sich verschiedene Funktionsmodelle, wie zum Beispiel
Maneken Pis , Sägewerk , Gabelstapler , Autobahn mit fahrenden Autos , Polizeihubschrauber
Wolfstal Gesamt, Wolfstal Sägewerk
3. N-Anlage Wolfsschlucht
Besonders klein und handlich (1,20 x 0,80 m), und trotzdem mit viel Betrieb, so präsentiert sich die Kleinanlage Wolfsschlucht. Auch hier haben wir neben den Gleisen einige Funktionsmodelle, z. B. Maneken Pis und Zugansage in Betrieb.
Wolfsschluchtl Gesamt, Wolfsschlucht Detail
4. N-Vorbildanlage Kaarst - Büttgen
Unsere Heimatgemeinde Kaarst wird von zwei Eisenbahnstrecken tangiert. Ausgehend von Neuss führte eine Strecke am napoleonischen Nordkanal entlang nach Kaarst und weiter nach Viersen. Eine zweite Strecke verbindet Neuss mit Mönchengladbach und berührt dabei den Ortsteil Büttgen. Wir haben die Teile der Strecken, die auf Kaarster Stadtgebiet liegen, nach dem Stand von etwa 1970 auf 8,40 x 0,70 m nachgebaut. Damit können wir die "gute alte Zeit" mit typischen Gebäuden und Gleisanlagen vor dem Umbau zu S-Bahn-Strecken zeigen.
5. Amerika in N
Eine typische amerikanische Szenerie auf kleinstem Raum ( 4,10 x 0,40 m) erbaute unser MAK-Mitglied Jo Müller. Die Vorbilder für Gleisanlagen und Fahrzeuge finden sich im Nordosten der USA. Die Anlage besteht aus drei geraden und zwei Endmodulen, die in Halbkreisen auf die Rückseite der Anlage führen. Dort können in einem kleinen Schattenbahnhof komplette Zuggarnituren getauscht werden. Die Zuschauerseite zeigt einen 7-gleisigen amerikanischen Durchgangsbahnhof zu Anfang der 80-er Jahre, der von langen Zügen mit Mehrfachtraktion durchfahren wird. Zwei Nebenbahnen sorgen vor der selbst gebauten Kulisse einer mittelgroßen Stadt mit Tanklager, E-Werk und Fabrik für weiteren Verkehr.
Gesteuert wird die Anlage wahlweise analog oder digital (System Uhlenbrock).
6. HO-Anlage
Die Mehrheit der MAK-Mitglieder hat zu Hause eine Anlage der Spurweite HO. Was lag also näher, als für einen Betrieb eigener Fahrzeuge eine eigene Anlage zu bauen. Sie ist im Clubraum fest installiert und kann wahlweise von "Gleichströmern" oder "Märklinisten" befahren werden.
| Letzte Aktualisierung: | |
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15.07.2006
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